Das GANZE ist etwas anderes, als die Summe seiner Teile. (Annette Zietz) 

Freie Wirtschaftstheorie

By Annette Zietz 28 Nov, 2016
Der Einzelne hat keine unabhängige Existenz, die er als Mensch materialisiert sieht. Das was wir wirklich sind, - vermutlich als "reiner Geist" am besten benannt - identifiziert sich mit einem Körper. Um diese "Geschichte" von sich selbst aufrecht zu erhalten und zu verteidigen, beweist er, dass dieser Körper sich unterscheidet und unabhängig handeln kann. Es resultieren unterschiedliche Ergebnisse auf Mikro- und Makroebene.

Die Mikroebene (gem. Quantentheorie) zeigt die Wirklichkeit, während die Makroebene die Ergebnisse liefert, die wir sehen wollen, also unserer "Geschichte" von einer unabhängigen Individualität.

Wir können unsere Wahrheit von einer getrennten Wirklichkeit aber auch aufgeben. Wir werden dies tun, wenn wir die Existenzangst und Überlebenskampf, die diese Selbstlüge verursacht, nicht mehr wollen.

Die ökonomische Theorie wird, wie unser ganzes Denken, auf den Kopf gestellt, wenn wir einen weiteren Freiheitsgrad erkennen: Der Entscheider in unserem Geist kann aufhören die Gedanken seiner Selbstidentifikation zu glauben. Diese Gedanken, die er als rational hielt, haben aber erst die getrennte Außenwelt, die er sieht erzeugt. Diese Außenwelt ist also nicht getrennt und unabhängig, sondern spiegelt nur das eigene Denken. Wenn wir all diese "Geschichten" von Trennung, Knappheit, Tod, Mangel, Bedürfnisse, Konkurrenz, Eigennutz als Glaube erkennen, können wir die eine Wirklichkeit, die unabhängig von unseren Geschichten ist, erkennen.

Die Konsequenz für die Wirtschaftstheorie: Das wahre Gesetz, dem unser Handeln unterliegt, ist ein ganz anderes. Wir glauben, dass ich habe, was ich nehme, und dass ich verliere, was ich gebe.  Auf diesem Glauben gründet sich rationales Handeln. Da wir aber in Wahrheit gar nicht getrennt und unterschiedlich sind (der Geist, der wir in Wirklichkeit sind), können wir nur empfangen (haben) was wir geben und nicht das was wir nehmen.


(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles")
By Annette Zietz 30 Aug, 2016

Das ist so, weil der Einzelne seine wahre Identität nicht erkennt. Jeder hat ein verzerrtes Selbstbild, da er glaubt die Wahrnehmung seines Körpers würde ihm brauchbare Informationen liefern.

Die physische Welt samt unseres Körpers ist aber nur eine Projektion unseres Geistes. Sie kann uns Auskunft geben über unseren Geisteszustand, aber keine Informationen, die unabhängig von ihrer Quelle, unserem Geist, sind .

Die Summe dessen was wir glauben zu sein und zu sehen, die gesamte physische Welt, ist also im Grunde Nichts. Es ist nur ein Bild.

In Wahrheit sind wir Geist, der sich mit einem Menschen identifiziert. Jeder Geist ist das Gleiche und stammt aus dem Gleichen, eine Trennung kann man erzeugen, aber auch aufheben. Sie ist fiktiv.  Die Summe unser wahren Identität ist die EINSHEIT, die Quelle oder auch GOTT genannt. 


(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles")

By Annette Zietz 22 Jul, 2016

Der Partnerschaftsdeal wird geschlossen unter Personen, die sich gegenseitig das Vertrauen aussprechen, z.B. bei Unterschrift unter einen Arbeits- oder Projektvertrag oder eben bei Eheschließung oder auch bei der Geburt, nur weiß das Neugeborene noch nichts von den Vertragsbedingungen. Da geht es ihm allerdings so, wie allen anderen, da die Vertragsbedingungen allen anderen auch nicht bewusst sind.

Wir nennen dies Vertrauen, dass diesen Personen exklusiv entgegen gebracht wird.

Durch Rituale, bestimmten Verhalten und Regeln vergewissern wir uns immer wieder, dass das Vertrauen weiterhin gerechtfertigt ist und der Deal eingehalten wird. Dies läuft bei uns unter den Stichwörtern: Anerkennung, Bestätigung, Vertrauen, Liebe, Gemeinschaft. Hält einer die Regeln nicht ein, so hat der andere das Recht, ja die Pflicht zu schimpfen oder sogar zu bestrafen, weil die Einhaltung des Deal wichtig für alle erscheint. Wir glauben ohne den Deal wäre jeder auf sich allein gestellt, ohne Vertrauen in eine Gemeinschaft. 

Der Partnerschaftsdeal funktioniert über Ausschluss von anderen. Wenn du weiterhin meines Vertrauens dich würdig erweist, dann entscheide ich mich weiterhin für dich, anderenfalls trennen wir uns und ich suche mir jemand anderen, der besser geeignet ist, meine Bedürfnisse zu erfüllen. 

Hinter unserem Vertrauen wartet Ausschluss und Trennung. Dass unsere Partnerschaft auf einer Drohung aufbaut und der andere bewertet wird, wie geeignet er ist, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, der Andere also nur Mittel zum Zweck ist, dass verschleiern wir vor uns selber. Unterbewusst ist uns klar, dass der andere das gleiche mit uns macht und wir somit die ganze Zeit auf dem Schleudersitz sitzen. Wir drohen und werden bedroht.  

Der größte Feind ist damit unser Partner in Beruf und Familie, alle besonderen Beziehungen, die wir haben, da wir in diesen Beziehungen am meisten verlieren können, da wir dort am meisten investiert haben, da wir ja auf einen funktionierenden Deal aufgebaut haben.

 

Wenn der Deal platzt, kippt die Beziehung in Hass und es wird Rache geschworen. Den anderen zu bestrafen ist einem nun mehr Wert, als der momentane Vorteil.


Kein Wunder, dass mir eine düstere Zukunft prophezeit wurde, nachdem ich nicht mehr bereit war den Partnerschaftsdeal zu bedienen.

Als ich aufhörte, meine eigenen Schuldzuweisungen an andere zu glauben,

  • meinen eigenen Einforderungen von irgendwelchen Abkommen, die den anderen dazu verpflichten einen Mangel auszugleichen, um der "Gute" zu sein und meiner Anerkennung und Bestätigung, meiner Liebe würdig zu sein, -

da begann ich mir diese "Schuld" anzusehen und mir zu überlegen, ob ich damit etwas anderen anfangen kann, als bisher. Als ich erkannte, dass ich den anderen ebenso als "Groll-Abliefer-Partner" benutzt hatte, ja sogar mir den anderen passend zu meinem Groll ausgesucht hatte und den Deal ausgehandelt hatte und diese Inszenierung mein Leben lang gelebt hatte, war die Frage, was nun ohne diesen Deal sein würde.

 

Der entscheidend neue Schritt war nun aber, dass ich erkannte, dass das was ich in meinem Partner gesehen hatte ebenso meine Inszenierung war, wie das was ich in mir Selber gesehen hatte. Mein Selbstbild war das Spiegelbild meines Partners. Er hatte von mir zugeschoben bekommen, was ich in mir nicht sehen wollte.

 

Mit dem Deal platzte nicht nur die Vereinbarung mit meinem Partner, sondern auch mein Selbstbild. Was war ich aber dann, wenn alles was ich bisher für wahr und real betrachtet hatte nur Bilder, meine Projektionen waren?

Ich konnte mich selber nicht mehr verorten. War ich sowohl meine bisherige Identifizierung als "ich", als auch all meine Antagonisten zusammen? War ich der Autor und Regisseur dieser Inszenierung?

Ich (?) habe also nicht nur den Menschen erzeugt, der den Raum von Stephan Haking verlässt, sondern auch gleich den Tisch dazu. Der Tisch sowie der Mensch existieren also so lange wie mein projizierender Geist an seine Inszenierung glaubt?! Die Inszenierung existiert nicht unabhängig von diesem Geist, der sie erzeugt.

Die Inszenierung sagt mir also nichts über die Wirklichkeit oder Wahrheit, aber sie sagt mir etwas über den Zustand des Geistes.

 

Das war der Moment, wo mein eigenes Denken kollabierte und etwas Neues begann:

 

Wenn ich sowohl der "Gute" war, als auch der "Böse" nur mein Spiegelbild und ich mit diesem Quatsch nun aufhöre, da ich keine Angst mehr vor diesem Bösen habe, da ich ja nun mein Selbstbild erkannte, da erkannte ich auch, dass ich gar nicht getrennt bin und in Wahrheit nicht trennen kann. Es gibt gar keine Individuen, keine unabhängigen Autoren ihres eigenen Lebens. Es gibt gar kein Gefangenendilemma, wenn wir erkennen was wir in Wahrheit sind:

Wir sind nicht Väter/ Autoren unseres getrennten Lebens. Die Trennung von unserer Quelle hat niemals stattgefunden. Wir können vertrauen ohne Bedingungen. Wir sind kein Körper und auch kein Tisch und auch kein Blatt, wir sind frei.

 

 

 

(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles") 

By Annette Zietz 03 May, 2016

Die Dinge haben sich für mich in den letzten 5 Jahren zusammengefügt (schrieb ich 2013). Ich wurde Mutter und wollte herausfinden wie man Glück, Liebe und Freiheit in der Gemeinschaft findet. Ich wollte aber auch die Wurzel von Druck, Drohung, Gewalt finden, um sie aus meinem Leben zu vertreiben. Ich wollte aber auch das Glück und die Liebe im Herzen meines Sohnes erhalten. Ich empfand es damals als große Verantwortung. Ich dachte, dass die Macht, die Eltern haben, enorm sei und Machtmissbrauch übliche Erziehungsmethode.

Es ist erschreckend wie viel Gewalt Kinder ausgesetzt sind, wie viel Gewalt wir Kindern zufügen, wenn wir ihnen unseren Willen auf zwingen. Wir glauben, es sei zu ihrem Besten. Wir machen unsere Kind fit für eine Gesellschaft die aufbaut auf Unterordnung, erzwungen durch unseren Machtmissbrauch.

Ich dachte zu dieser Zeit noch, dass es ein Richtig und ein Falsch gibt. Heute weiß ich, dass das Problem schon begonnen hat, wenn ich urteile, um zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden.

Sobald einer meint einen getrennten, unterschiedlichen Willen zu haben, wird er versuchen diesen Willen zu bekommen. Und das glaubt jeder Mensch, weil darin ja sein Mensch sein, sein getrennte Existenz, sein Leben mit einem eigenen Willen, besteht.

Auch der 7jährige wird unabhängig von seiner Erziehung, seinen Willen durchsetzen wollen. Seine eigene Macht auszubauen und einzusetzen, ist das übliche Verhalten jedes Menschen. Die resultierende Gesellschaft braucht Regeln, die bestimmen, wer gewinnt. Und Erziehung ist die Vermittlung dieser Regeln.

Letztlich habe ich mit dieser Schlussfolgerung Gary Becker bestätigt, was nun gar nicht meine Absicht gewesen war?!

Ich bin sehr dankbar für die Erkenntnis, dass es Erlösung für uns gibt.

Wir müssen das Urteilen aufgeben! Allerdings ist unsere Identifikation auch ein Urteil, so dass wir uns entscheiden müssen, zwischen unserer Identifikation als Individuum und der Erlösung.

 

3.5.16: Der Machtmissbrauch liegt in unserem Menschsein. Unser Menschsein ist ein Glaube, eine Identifikation, eine Fiktion. All unsere Problem, Drohung, Druck, Gewalt, Missbrauch, Krieg und Tod packen wir mit in den Einkaufkorb, wenn wir eine "unabhängiges, selbstverantwortliches Selbst" bestellen.

Solange wir glauben, dass dies möglich ist, glauben wir auch dem wahren Autor des Lebens das Drehbuch gestohlen zu haben. Solange wir glauben, dass dies möglich ist, haben wir Angst vor Strafe. Wir glauben also automatisch, dass Gott ein strafender Gott ist und hassen ihn dafür.

Auf diesen Glauben gründen wir unser Denken: Die Idee kann sich von der Quelle lösen = eine unabhängige Existenz von GOTT sein möglich.

Die gute Nachricht: Wir können unserer Quelle Nichts wegnehmen. Wir können es uns einbilden und dadurch uns selber Angst machen, aber wir können es auch lassen. In Wahrheit haben wir keine Macht und keine Existenz getrennt von GOTT. Wir brauchen keine Angst zu haben, da unser Irrglaube einfach aufgehoben wird, wenn wir es zulassen. Strafe würde unsere Tat nur fordern, wenn sie wahr wäre. Auch der Machtmissbrauch, den ich früher sah, ist nicht wahr, da Eltern gar nicht diese Macht haben. Wir sind nicht der Autor. Wir verstehen nicht wozu etwas dient.

Mit dieser Erkenntnis breitet sich ein enormes Gefühl des Friedens in mir aus, da ich meine Funktion wahr genommen habe und zugelassen habe, dass sich die Liebe Gottes durch mich ausdehnt. Danke.


Was bedeutet dies aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht?

Zuerst fällt die Diskrepanz auf zwischen dem was hier zum Menschsein gesagt ist und wie der Homo Oeconomicus betrachtet wird. In der Wirtschaftswissenschaft gibt es keine Gewalt, Missbrauch, Krieg usf.

Die Bedrohung durch den Tod spiegelt sich in Bedürfnissen wieder, in der Motivation Bedürfnisse zu befriedigen. Aber diese Motivation wird als wertfrei betrachtet, als neutral, ohne Urteil und Angriff. Unser Kampf ums Überleben sei im Kern nicht gut oder schlecht. Alle Abweichungen von diesem "vollkommenen" Zustand, wird durch Verzerrungen, wie unvollkommene Informationen, Chancenungleichheit, usf.

Die Diskrepanz, die die Freie Wirtschaftstheorie hier aufzeigt, entsteht durch das unterschiedliche Selbstkonzept. In der traditionellen Wirtschaftstheorie ist unsere getrennte Existenz als Mensch eine wertfreie Grundannahme.

Hier wird zugrunde gelegt, dass die getrennte Existenz ein urteilender Irrglaube ist. In Wahrheit gibt es diese getrennte Existenz nicht. Unsere Grundannahme ist in Wahrheit ein Irrglaube. Gewalt ist deshalb auch keine Abweichung von einem neutralen Zustand. Gewalt zeigt nur, dass wir an ein getrenntes Selbst glauben und damit glauben, dass wir durch Gewalt irgendetwas für dieses Selbst bewirken können.

In Wahrheit sind wir nicht getrennt, so dass Gewalt nur das Trennungsdenken verstärkt und somit unsere Angst. Deshalb führt Gewalt zu Gegengewalt. Wir haben uns selber Angst gemacht, weil Geben = Empfangen ist, also auch Gewalt geben = Gewalt empfangen ist.

Das stellt die wirtschaftswissenschaftliche Sicht von allem komplett auf den Kopf.




(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles")
By Annette Zietz 21 Feb, 2016

Unsere gesamte Wahrnehmung fußt auf Annahmen. Die Mutter aller Annahmen ist die Theorie, dass es eine Außen gibt/ das die Trennung möglich ist. Wir erschaffen dann eine Wirklichkeit, die diese Annahme beweist. Wir haben unsere Wahrheit erschaffen. Dies ist unser Leben, jeder Mord, jeder Tod, jede Hoffnung, jede Liebe. Wir schlussfolgern: Es ist wahr, die Wirklichkeit, eine Tatsache. Ich bin ein sterbliches, Mangelwesen!

Der Weg zur Freiheit ist die Überprüfung unserer Annahmen, unserer Überzeugungen, unserer "Wirklichkeit". Jede Überprüfung wird ein Stück der Trennungsannahme aufheben, weil die Trennung nicht wahr ist. Ohne Trennung sind wir frei. Wir hatten durch den Trennungsgedanken die Unfreiheit, incl. Tod, den wir fürchteten,  erschaffen. Der Gedanke, dass wir in der Lage seien uns vom GANZEN, von der WAHRHEIT, vom SEIN zu trennen, hat die Angst, die Schuld, den Tod erzeugt.

Unsere unterschiedlichen "Wahrheiten", die wir erzählen und deren Überlegenheit wir uns gegenseitig beweisen zu suchen, erzeugt jedes Problem, das wir glauben zu haben. Die Überprüfung der Annahme, dass es überhaupt möglich ist, dass das was ist unterschiedlich sein kann, führt uns zu der Erkenntnis, dass es nur eine WAHRHEIT gibt und diese nichts mit unseren einzelnen "Wirklichkeiten", in deren jeweiligen Mittelpunkt ein "Selbst" steht = Ich, zu tun hat. Solange ich dieses "ich" verteidige und wahr haben will, habe ich das Gefängnis gewählt.

Was bedeutet dieses Erkenntnis für die Wirtschaftstheorie?

  • Innerhalb dieser selbst erzeugten "Wirklichkeit" eines jeden, konkurrieren wir um den besten Beweis. Der Sieger hat Recht! Dessen Wirklichkeit sei die "Wahrheit".
  • Rational ist das was da passiert ganz sicher nicht. Eine Wirklichkeit zu erschaffen und dann zu behaupten, dass sie unabhängig existiere, ist nicht rational.
  • Es stehen sich nicht rationale und unabhängige Menschen gegenüber, die jeweils eine unterschiedliche Ausstattung haben, die Dinge weggeben und anderes im Austausch erhalten.
  • Wir glauben daran, dass es so sei. Deshalb versuchen wir nur zu geben, was wir nicht so sehr brauchen und zu erhalten, was wir glaubt, dass es uns fehle.
  • Da wir aber in WAHRHEIT nur empfangen was wir geben, entsteht aus unserem "geben, was wir nicht so sehr brauchen" der Mangel , unter dem wir leiden.
  • Aus unserem Streben nach dem "erhalten, was wir glauben, dass es uns fehle" entsteht das ungezügelte Wachstum an Ersatzbefriedigungen. In WAHRHEIT fehlt uns Garnichts, weil uns Garnichts fehlen kann, da die Trennung vom GANZEN nie stattgefunden hat. Wir häufen Dinge an, die wir im Außen sehen und glauben uns zu unserem Glück zu fehlen. Diese Dinge müssen wir von anderen nehmen, weil ihr Wesen ist, dass sie exklusiv einem gehören können.
  • Die Technik, die wir hierbei anwenden, ist Schuld zu erzeugen.... Fortsetzung folgt.. :)


(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles")
By Annette Zietz 04 Jan, 2016
Derjenige Geist, der die Welt dual wahrnimmt, sieht sich selber als Mensch in einer Außenwelt, gegründet auf der These, daß die Idee sich von der Quelle trennen könne.  Aus der EINSHEIT seien zwei unterschiedliche Dinge entstanden, die beide nicht vollkommen sein können, da sie ja etwas haben, was dem anderen fehlt. Da der Ursprung/ die EiNSHEIT vollkommen (ohne Mangel) gewesen sein muss, entsprechen beide Teile nicht dem Ursprung/ der Quelle.

 => Durch Trennung wurde Mangel erzeugt, der vorher nicht da war.

Aus jedem Teil entstehen wieder neue Teile, die sich von ihrer Quelle trennen können und wiederum eine neue Vaterschaft begründen = eine Ursache sein können. Die Trennung hat ein Selbst erzeugt. Ein Teil ist mein Selbst. Ich bin demnach nicht vollkommen und unterscheide mich von anderen, aber in dieser Unterschiedlichkeit gegenüber dem Außen und der Unvollkommenheit gegenüber der EINSHEIT, begründe ich meine getrennte Existenz, die selber eine Ursache sein kann. Trennung ist Mittel und Zweck zugleich.
Die Suche nach dem Unterschied begründet nicht nur die Individualität, sondern auch den Mangel, da es nur einen Unterschied geben kann, wenn jemand etwas hat, was der andere nicht hat, also die Trennung von der Quelle stattgefunden hat. Wenn ich den Unterschied finde, bestätige ich die Trennung, bestätige ich den Mangel und meine Existenz zugleich.
In dieser Unterscheidung ist die Bewertung bereits enthalten.

Das Wesen des Mangels ist Leid und Angst vor dem Tod der eigenen Existenz, die aus dem Mangel entstanden ist.
Der Mensch glaubt unter dem Mangel zu leiden, dass es ein Fehler seines Gleichgewichts sei, dass es etwas sei, das nicht er selbst verursacht hat. Es ist also definitiv etwas im Außen Verursachtes, von dem man wieder durch Trennung erlöst werden kann.
Auch dies ist nur wahr, wenn die Grundannahme wahr ist, dass die Trennung von Ursache (Quelle) und Wirkung (Idee) möglich ist und die Idee nach der Trennung eine eigene Existenz (Ursache) begründen kann.

Der Sohn ist also gegangen, um seine eigene Welt zu begründen und eigenverantwortlich zu sein, stellt dann aber fest, dass er in der Dualität nicht mehr vollkommen ist.

Der Erösungsplan des Individuums sieht also vor, den Mangel so weit auszugleichen, dass es die Trennung, die den Mangel erzeugt, aufrecht erhalten kann. Der Einzelne sucht nach dem was fehlt im Außen, in der Hoffnung auf Erlösung vom Mangel ohne sein Selbst anzutasten.
Es muss sich etwas vom Außen aneignen und abwehren, das ihm etwas Wichtiges genommen wird.
Der Erlösungsplan sieht also vor, dass innerhalb der Dualität ein Gleichgewicht herstellen kann.

Diese Sicht des HO begründet sein ökonomisches Verhalten:
Da er unterschiedlich bleiben will, passt nicht alles, sondern nur Bestimmtes; bestimmt durch den Einzelnen selber.
Was da gesucht wird, ist nicht nur durch das Selbst bestimmt, es muss auch etwas abgegrenztes sein. Da es etwas ist, an dem es ihn mangelt, muss es sich um etwas abgegrenztes handeln, etwas von dem sich jemand trennen muss, damit der andere es haben kann.

=> Wir verwenden die Trennung/ Abgrenzung als Mittel zum Zweck (Gleichgewicht)

Hierdurch ist richtig und falsch, als individuelle Urteile über die Gaben der Außenwelt, entstanden. Wir versuchen uns das "Richtige" einzuverleiben (= es von jemand anderen zu trennen) und dann zu verteidigen, das "Falsche" abzutrennen und weiteres abzuwehren.
Da wir ja glauben den Ausgleich und nicht den Unterschied als Selbstzweck zu suchen, sehen wir uns als Opfer in diesem resultierenden Kampf.
Dies ist der Krieg, in den wir uns hinein gezwungen sehen, obwohl wir ja nur den Ausgleich suchen würden. "Ich habe das nicht gewollt! Ich wollte nur einen fairen Handel."

Wir glauben, dass dieses Verhalten auch insgesamt zum "Wohlstand der Nationen" führt. Da wir aber garnicht nach Ausgleich, sondern nach Mangel suchen, dem Unterschied, der mich besonders macht, werden wir auch nur den Mangel finden und nicht den Wohlstand, und nur den Mangel mehren.

Der Einzelne glaubt nach seinem persönlichen Ausgleich (Gleichgewicht) zu streben, obwohl er den Unterschied (Ungleichgewicht) sucht.
Die Suche nach dem Unterschied wird uns immer zu einem Fehler/ einem Mangel führen, da wir uns ja nicht selber in Frage stellen wollen.
Die Suche kann nicht ohne Wertung sein und erzeugt so den Mangel.

==>> Wir können uns nicht durch das Mittel der Trennung vom Mangel erlösen, wenn die Trennung den Mangel erzeugt.


Es gibt eine andere Sicht, mit der ich mich nicht als getrennt sehe. Hier erkenne ich, dass ich frei bin; dass wir nicht unterschiedlich oder gleich sind, sondern EINS sind; dass die Trennung nie stattgefunden hat, da sie garnicht möglich ist.



(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles")
By Annette Zietz 29 Dec, 2015

Wir erzeugen die Knappheit selber, da wir uns als getrennte Wesen sehen wollen (siehe Blogbeitrag "Knappheit"). Um die Wirklichkeit unseres individuellen, getrennten Selbstbildes zu beweisen, muss es etwas anderes geben, was wir nicht haben. Wir sehen also als wahr an, dass es das Eine und das Andere gibt, die Dualität. Diese unsere getrennte Existenz ist also etwas anderes als ihre Quelle/Ursprung/Schöpfer, von der sie sich getrennt hat.

Wir glauben folglich, dass das, was ursprünglich EINS war, etwas erzeugen kann, das unterschiedlich ist. Damit etwas, was keinen Unterschied kennt (EINSHEIT) etwas entstehen lassen kann, dass es nicht selber ist, dafür muss der Satz wahr sein, dass die Idee sich von der Quelle trennen kann.

Wir glauben also, dass der Geist, aus dem eine Idee entstanden ist, getrennt von dieser Idee existieren kann. Dieser Glaubenssatz liegt unserer Existenz als Individuum zugrunde. Die Trennung von der Quelle ist genauso wahr wie unsere  Existenz .

Da wir uns nun aber von der Quelle getrennt sehen, haben wir uns den Nachschub abgeschnitten. Wir haben keinen Zugriff mehr auf die Vollkommenheit und Ewigkeit. Wir haben uns selber begrenzt und die Knappheit erzeugt. In der EINSHEIT gab es den Tod nicht. Der Tod ist das Gegenteil zum Leben, den es nur in der Dualität gibt, wenn die Dualität wahr wäre.

Nun ist die Knappheit erzeugt und der Glaubenssatz, auf den sie aufbaut genannt:

Die Idee kann sich von der Quelle trennen =
Meine getrennte Existenz ist möglich und wahr  =
Es gibt mich und etwas, das anders ist.

Dies ist die Grundannahme unseres Denksystems. Der Rest folgt daraus uns ist so wahr wie diese Grundannahme.
Das Eine und das Andere sind anders als ihr Ursprung und damit per Definition unvollkommen. Etwas, das unvollkommen ist, fehlt etwas zur Vollkommenheit. Das Erreichen der Vollkommenheit durch den Ausgleich des Mangels ist das Ziel des Individuums. Das Konzept des Gleichgewichts dient uns, um voraussagen zu können, wohin die Reise geht. Wenn wir also davon ausgehen, dass ein Gleichgewicht/ ein Ausgleich zu erreichen ist, dann meinen wir gleichzeitig, dass wir das erreichen können, was wir anstreben; das wir uns in die Richtung bewegen, in die wir gehe wollen.

Nehmen wir nun an, dass dem so sei. Es gäbe das Eine und das Andere. Wenn das Eine, z.B. die getrennte Existenz "Ich", einen Mangel verspüre, dann habe ich dies nicht selber verursacht, indem ich mich als begrenzt identifiziere, sondern weil es etwas im Außen gibt, das ich nicht habe. Ich suche also im Außen, das was mir fehlt, um diesen Mangel auszugleichen. Diese Suche erfordert zu urteilen. Was ist richtig, was ist falsch? Was passt, was passt nicht in meinen Bauplan zur Vollkommenheit? Dies ist unsere Erlösungsstrategie: Die Suche nach dem was fehlt, sei erfolgreich, wenn wir das Richtig/ das Passende uns einverleiben/uns zugehörig machen/ besitzen können, so dass wir der Vollkommenheit näher kommen. Wenn wir das Passende uns zugehörig machen, haben wir uns etwas angeeignet, das irgendwo fehlt.

Die Suche nach dem Ausgleich im Außen, fußt also auf den gleichen Glaubenssatz, das eine getrennt Existenz möglich und wahr sei.  Wir sind dadurch ewig Suchende. Die Suche ist für das Individuum existenziell wichtig. Es wird sie nie beenden. Die Suche ist Selbstzweck, so dass wir sicherstellen, dass wir den Ausgleich nie erreichen. Wir werden einfach weiteren Mangel erzeugen, sollte unsere Existenz als Mangelwesen durch die Vollkommenheit bedroht werden.

Uuups! Wir wollen unser Ziel gar nicht erreichen. Dann sagt uns das Gleichgewicht auch nicht, wohin die Reise geht.

Mangel, Tod, Gewalt, Ungleichgewicht sind systemimmanent und durch unseren Glauben an eine getrennte Existenz, die einen eigenen Erlösungsplan auf Kosten Anderer verfolgen kann, erzeugt. Das ist zwar zerstörender Wahnsinn, aber das ist, was wir tun.


Zum Glück hat die Trennung nie stattgefunden und es gibt ein Denksystem, das den Wahnsinn heilt. Es baut auf die Erkenntnis auf, dass sich eine Idee nicht von der Quelle trennen kann.

Es gibt gar kein Ungleichgewicht, das nach Ausgleich sucht, keinen Unterschied, kein Mangel, aus dem wir entkommen müssen. Wir haben uns getäuscht in dem, was wir glauben zu sein und haben aus diesem Irrglauben Dinge abgeleitet, Theorien aufgestellt, unsere Wahrnehmung gedeutet. Dieses Denksystem lässt sich nicht heilen, keine Gleichgewicht finden, wir können es nur verwerfen.


(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles")

By Annette Zietz 23 Dec, 2015

Das Müssen loslassen: Gut, wir wissen alle, dass dies per Definition nicht funktionieren kann.  Das Müssen kann nicht derjenige aufgeben, der meint Müssen zu müssen. Wir können das Eine durch das Andere ersetzen. Aber alles ist nur eine Neubewertung, die eine zeitlang gut gehen mag.

Wir können uns aber den Zweck anschauen, der hinter unserem Glauben an den Zwang steht.

Zwang und jeder Mangel haben eine Funktion. Der Mangel ist eine Rechtfertigung für unsere Existenzangst und bestätigt damit uns in unserer getrennten Existenz. Wir brauchen den Mangel für unsere Abgrenzung gegenüber den Anderen: Ich ≠ Du
Diese Abgrenzung ist unsere Abwehr, eine Sicherungsmassnahme. Wir beschützen unser Selbstbild.  Der Zwang, der Mangel haben eine Funktion: Sie beweisen unsere Existenz = mein Selbst = Ich

Unsere Versuche das Hamsterrad zu zerstören werden immer scheitern, da das Problem in dem Glaube liegt, dass Trennung / Zerstörung / Gewalt / Zwang irgendetwas bringen, also in diesem Falle bringt der Glaube meine getrenntes Ich hervor:
Einen Mensch, der ein Recht auf Freiheit, Friede, Liebe hat, da er "Selbst" nichts anderes will. (mein Wille)
Dieses Selbstbild ist der Zweck, für den wir bereit sind jeden Preis zu bezahlen. Das wir dabei Freiheit, Friede und Liebe selber zerstören, ist zwar offensichtlich, aber wir wählen weiter die Selbstlüge, indem wir die Verantwortung ins Außen abschieben:
Ich bin im Recht und Du störst den Frieden. Und so grüßt weiter das Murmeltier.

Was wir aber machen können, wir können weiter im Hamsterrad unterwegs sein und uns diesen Wahnsinn, der hinter dem eigenen Selbstbild steht, anschauen.  Der ganze Wahnsinn nur, weil ich glaube getrennt zu sein! Will ich das noch weiterhin glauben?
Mein Selbst ist eine Identifikation. Ich kann mich mit etwas anderem identifizieren! Wer ist das, der das kann? Es muss etwas anderes als mein altes Selbst sein?!

Wie auch immer. Es ist nicht getrennt von seiner Quelle, vom Ursprung, der alles erschuf, was wirklich ist. Wenn dieses neue ICH nicht getrennt ist, dann muss ich auch nichts mehr entscheiden, kein Urteil fällen, keine Angst mehr haben. Ich bin frei!
Ich kann geben ohne Sorge zu haben dadurch etwas zu verlieren!! Ich muss nicht mehr Müssen!


(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles")

By Annette Zietz 19 Dec, 2015

Wir meinen nehmen zu müssen, um unsere Bedürfnisse befriedigen zu können.
Wir erklären uns unsere Unvollkommenheit und den Mangel durch Dualität: die Aufspaltung des Ganzen in einen Teil und sein Gegenteil.
Was dem einen fehlt, kann er durch etwas anderes ausgleichen, er muss es nur gegen den Widerstand des Anderen bekommen, denn wir glauben was wir besitzen beschützen und verteidigen zu müssen. Wir glauben zu verlieren, was wir geben, deshalb ist geben für uns opfern.
Da jeder also nehmen will und nicht geben, entsteht eine Schuld, wenn ich etwas haben will und mir nehme.
Schuld verlangt nach Ausgleich = Strafe = Opfer = Geben

Dieses Mangeldenken beruht auf der Annahme, dass alles begrenzt ist und wir in Konkurrenz stehen, um das was wir brauchen und wollen.
Ist das wirklich wahr?
Nein! Ist es nicht. Wir erzeugen durch dieses Denken erst den Mangel, da in Wahrheit Geben = Empfangen ist, da wir nicht getrennt sind.
Da wir nur geben, was wir glauben nicht so sehr zu brauchen, werden wir nie bekommen, was wir wirklich wollen.
Wir müssten den Glauben an den Mangel aufgeben, um mit Freude alles zu geben, und so das zu empfangen, was wir wirklich wollen: vollkommene Freude und Verbundenheit = Freiheit

Faust.
Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen,

535

Wenn es nicht aus der Seele dringt,

Und mit urkräftigem Behagen
Die Herzen aller Hörer zwingt.
Sitzt ihr nur immer! leimt zusammen,
Braut ein Ragout von andrer Schmaus,

540

Und blas’t die kümmerlichen Flammen

Aus eurem Aschenhäufchen ’raus!
Bewund’rung von Kindern und Affen,
Wenn euch darnach der Gaumen steht;
Doch werdet ihr nie Herz zu Herzen schaffen,

545

Wenn es euch nicht von Herzen geht.

Johann Wolfgang von Goethe : Der Tragödie erster Teil . Tübingen: Cotta. 1808, Seite 43. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource , URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Faust_I_(Goethe)_043.jpg&oldid=1254480 (Version vom 16.10.2010)


(Quellenangabe: Dieser Beitrag, wie die gesamte "Freie Wirtschaftstheorie" basieren auf meinem unautorisierte Verständnis des Buches, Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag und Vertriebs GmbH. Copyright Foundation for "A Course in Miracles")

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